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Als Baustellenfotograf bei Asphaltierungsarbeiten auf der Landebahn Winningen Flugplatz im morgendlichen warmen Licht.

Heißer Asphalt auf Winningens Landebahn – als Baustellenfotografin unterwegs:

1175 Meter Strecke auf 20 Meter Breite: Zwei große Asphaltfertiger nebeneinander schieben gerade zwei Lkw vor sich her. Die kippen den Asphalt in die Maschinen. Es dampft kräftig in der kühlen Morgenluft. Hinter den beiden Fertigern verdichten 6 Walzen geduldig die Asphaltbinderschicht zur gewünschten Dichte.

Baustellenfotografie morgens auf der Landebahn: Asphaltfertiger und heißer Dampf.
Binderschicht? „Die Asphaltbefestigung wird in 3 Schichten unterteilt“, lerne ich vom Bauleiter der Firma Schnorpfeil Bau.
Die unterste Schicht ist die Tragschicht und 8 cm dick. Sie enthält recht grobkörnigen Splitt. Nun folgt die mittlere Schicht, die Binderschicht. Sie ist 6 cm stark und enthält mittelgroben Splitt und Bitumen. Sie soll Schubspannungen zwischen der obersten Deckschicht und der untersten Tragschicht aufnehmen. Die Deckschicht enthält den feinsten Splitt. Sie soll dafür sorgen, dass die Flugzeuge gut darauf starten und landen können und dass Regenwasser gut abläuft.
„Der Splitt ist zum großen Teil Moselgrauwacke und stammt aus unserem Steinbruch in Treis-Karden. Das Gemisch enthält aber auch Basalt, der kommt ebenfalls aus der Region“, erfahre ich.

Der Asphalt enthält zudem 20% Recyclingmaterial aus Abfräsungen von Asphaltflächen, die vom Aufbau her ähnlich sind.

Derweil sind die Laboranten des firmeneigenen Labors dabei, die fertige Binderschicht auf die korrekte Dichte zu prüfen: Mit einem kleinen grünen Messgerät, das in die Tiefe detektiert und bereits Ergebnisse herausspuckt: Alles ok. Dann geht heute alles gut voran.

Prima, wenn man als Fotograf erfährt, was genau vor sich geht – so erfasst man besser das Wesentliche der Arbeiten.

Heute fotografiere ich besonders viel mit dem Teleobjektiv: Durch die leicht komprimierte Perspektive des Teles kommt der Dampf des heißen Asphalts so richtig zur Geltung.
Aber auch meine Drohne möchte ich fliegen lassen. Ein Anruf im Tower bestätigt: Ja, kann ich machen. Ich werde vom Tower gewarnt, wenn gleich der angekündigte Hubschrauber eintrifft.

Asphaltarbeiten auf der Landebahn des Flugplatz Winningen: Als Baustellenfotografin unterwegs
Die Drohne steigt also in den klaren Himmel auf, und ich sehe schon auf dem Display die magisch schöne Aussicht: Wo die Landebahn endet, beginnt bald die Abbruchkante hin zum Moseltal. Eine Flusswindung glitzert in der Ferne, toll!
Aber nicht nur die ganz hohe Aussicht ist reizvoll, ich fliege dicht über den Maschinen und nehme Bilder in Vogelperspektive senkrecht nach unten auf.

Nach 20 Minuten Flug über der Baustelle am Flugplatz meldet sich der Tower per Anruf: Ein Flugzeug ist im Anflug, es möchte Landschaftsaufnahmen aufnehmen und wird ein paar Runden direkt überm Flugplatz drehen… ja, ich lande meine kleine Drohne.

Für heute reicht es auch, meine Speicherkarten sind gut gefüllt, und ich freue mich schon auf das Sichten am PC.

Falls Sie Interesse an ähnlichen visuellen Erzählungen für Ihr Unternehmen haben, stehe ich gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie hier:

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